Autoschieberprozess in Görlitz
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Der spektakuläre Unfall eines Autoschmugglers im Autobahntunnel „Königshainer Berge“ wird voraussichtlich am 16. April vor dem Amtsgericht Görlitz verhandelt. Den Fall werden auch zwei Schöffen entscheiden. Das Gericht kann damit eine Freiheitsstrafe von bis zu vier Jahren verhängen.
Der 35-jährige Pole war mit einem im Raum Würzburg gestohlenen Audi Q5 auf der Flucht im Autobahntunnel „Königshainer Berge“ auf ein Bundespolizei-Auto gekracht, so die Ermittlungen. Die beiden Beamten im Wagen hatten Glück. Sie wurden nicht verletzt. Der Angeklagte kam ins Krankenhaus. Er befindet sich seit seiner Festnahme im November vergangenen Jahres in Untersuchungshaft.