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B 169 bei Senftenberg bleibt noch Monate gesperrt

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Sie ist eine Hauptverkehrsader in der Lausitz – die einsturzgefährdete B 169 bleibt zwischen Sedlitz und Senftenberg noch für mindestens sechs bis neun Monate gesperrt. Weitere Untersuchungen des Untergrundes haben ergeben, dass in rund 40 Meter Tiefe ein alter Tagebauentwässerungskanal verläuft, und zwar 400 Meter parallel  zur und auch unter der Bundesstraße. Durch die Hohlräume könnte es zu einem Tagesbruch kommen, sagte uns LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber. Die Straße würde einsacken. 

Wie geht es nun weiter?

Die bis zu 2.000 Kubikmeter großen Hohlräume sollen verfüllt werden. Dazu sind 20 bis 25 Kernbohrungen auf und an der B 169 nötig. Die Löcher werden mit einem Stoff verstopft, der säurebeständig ist und schnell aushärtet. Dann wird über weitere Sicherungsarbeiten entschieden.

Für den lokalen Verkehr sollen ortsnahe Umleitungen eingerichtet werden. Der Durchgangsverkehr muss einen Umweg über Großräschen machen.  

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Reporter Knut-Michael Kunoth