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Bäume umgestürzt, Mauer eingefallen – „Xaver“ hinterlässt Spuren in der Lausitz

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Ausläufer von „Xaver“ sind in der Nacht auch über die Lausitz gefegt. Bäume stürzten um, blockierten mehrere Straßen. Die befürch­teten schweren Schäden blieben aber zum Glück aus. Verletzt wurde niemand. In Weißwasser flog ein Weihnachts­baum auf ein Auto. In Forst legte "Xaver" die Mauer eines Abriss­hauses um. Ein Lkw wurde auf der neuen B 178 bei Obercun­ners­dorf offenbar von einer Sturmböe erfasst. Daraufhin fand sich der Fahrer im Straßen­graben wieder. Im Dunklen saßen am Abend Bewohner des Kamenzer Ortsteiles Wiesa. Ein Baum war auf eine Freilei­tung gefallen. Mit weiteren Schäden muss im Tages­ver­lauf gerechnet werden. Kraft­fahrer müssen sich auf Behin­de­rungen einstellen.Meteo­ro­logen geben noch keine Entwar­nung. Den ganzen Tag soll es weiter stürmen. Auf der Rückseite von Orkan­tief "Xaver" fließt außerdem arkti­sche Luft ein. So muss mit kräftigen Schnee­schauern gerechnet werden. Die Neuschnee­mengen liegen meist zwischen 1 und 5 Zenti­me­tern, in den Staulagen der Mittel­ge­birge auch um 10 Zenti­meter. Gefahr von Schnee­ver­we­hungen und Glatteis!