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Bahnhofssanierung in Görlitz steht in den Startlöchern

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Mit über einem Jahr Verspätung sollen in der kommenden Woche die Sanierungsarbeiten am Görlitzer Bahnhof beginnen. Ab dem 24. Februar wird die Baustelle eingerichtet, sagte uns DB-Sprecher Jörg Bönisch.

Bis zum nächsten Jahr wird die historische Bahnsteighalle grundhaft modernisiert. So sollen Dachhaut, Glasfenster, Entwässerung erneuert, angerostete Stahlträger ausgetauscht und die Halle anschließend mit einer Korrosionsschicht überzogen werden. Außerdem kommt ein dritter Aufzug. Mehr als zehn Millionen Euro will die Bahn dafür ausgeben.

Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb von Hallenschiff zu Hallenschiff. Jeweils zwei Bahnsteige dafür gesperrt. Dennoch seien kurzzeitige Vollsperrungen nicht zu vermeiden, so bei Aufbau und Einsetzen der Gerüste im Hallenschiff. Fahrgäste müssen sich darauf einstellen, dass ihr Zug von anderen Bahnsteigen abfährt. In den Nachtstunden werde es Sperrpausen geben. 

Die Görlitzer Bahnsteighalle wurde um 1914 errichtet und  um 1930 umgebaut. Zuletzt war das Dach 1980 abgedichtet worden.