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Bahnübergang in Kamenz im Schwarzbuch

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Der vollautomatische Bahnübergang für Radfahrer im Kamenzer Ortsteil Gelenau hat es ins Schwarzbuch  des Steuerzahlerbundes  geschafft – als Beispiel der öffentlichen Verschwendung. Seit zehn Jahren steht der Übergang mitten in der Landschaft, aber der Radweg fehlt. 700.000 Euro hat die Anlage gekostet. Pro Jahr fallen vierstellige Betriebs- und Wartungskosten an.  

„Schildbürgerstreich“ und „klassisches Eigentor zu Lasten des Steuerzahlers“,  so der Kommentar von Thomas Meyer vom Steuerzahlerbund in Sachsen.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr teilte der dpa auf Anfrage mit, dass der Bahnübergang im 3. Abschnitt des Bauprojekts Staatsstraße Pulsnitz-Kamenz samt Radweg liegt. Die Planungen seien umfangreich gewesen, es stehe aber das Planfeststellungsverfahren bevor.

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Reporter Knut-Michael Kunoth