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Bald keine nassen Füsse mehr für die Seidauer

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Die Bewohner der Bautzener Seidau sollen bei Hochwasser künftig keine nassen Füße und vollgelaufene Keller mehr bekommen. Ein Becken im Ortsteil Rattwitz soll die Sturzfluten auffangen – insgesamt bis zu 31.000 Kubikmetern Wasser. Heute war dafür erster Spatenstich. Bis Anfang nächsten Jahres sollen die Arbeiten geschafft sein.

Beim Bau werden natürliche Gegebenheiten genutzt. So sollen künftig bei Starkregen die Wassermassen im Jordanbach – südlich der Autobahn - aufgefangen werden. Neu errichtet wird ein Durchlass mit einer Abflussdrossel. Er soll das kleine Bachviadukt ersetzen. Dadurch kann der Wasserdurchlauf reguliert werden. Die ehemalige  Bahnstrecke Bautzen-Hoyerswerda dient dabei als Damm. Er wird durch eine Spundwand verstärkt.

Die Stadtverwaltung beziffert die Kosten mit rund 1,3 Million Euro.

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