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BASF investiert über 30 Millionen Euro in Schwarzheide

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BASF investiert rund 33 Millionen Euro an seinem Standort Schwarzheide. Errichtet wird eine neue Rückstandsverbrennungsanlage. Dafür wurde heute Vormittag der symbolische erste Spatenstich gesetzt.

In der neuen Anlage kommt eine neue abwasserfreie Technologie zum Einsatz. Damit können künftig strengere Forderungen des Umweltschutzes eingehalten werden, sagte  Bram Jansen, zuständig für die Infrastruktur bei BASF-Schwarzheide. Außerdem wird die neue Anlage wirtschaftlicher arbeiten. Sie hat eine Kapazität von 40.000 Tonnen im Jahr. Die neue Anlage  soll im Sommer 2019 in Betrieb genommen werden.

BASF-Schwarzheide will bei der Digitalisierung den Ton angeben. Der Standort sieht sich dabei als Vorreiter im Konzern. Der Vorsitzende der Geschäftführung, Jürgen Fuchs, bezeichnete die digitale Transformation für die gesamte Wertschöpfungskette als Ziel. Eine Expertengruppe lotet derzeit Potentziale aus. Außderm sollen 30 sogenannte „Data Scientists“, zu deutsch: Datenwissenschaftler, eingestellt werden, kündigte heute der Kaufmännische Geschäftsführer, Colin von Ettingshausen, an.

Zu diesen 30 „Data Scientists“ kommen weitere 70 Stellen. Hauptsächlich werden Ingenieure gesucht in den Bereichen Chemietechnik, Verfahrenstechnik, Automatisierung und Maschienenbau, aber auch Industriemeister und Chemikanten.

Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Liebelt sieht den Standort Schwarzheide gut aufgestellt für die Zukunft. Der Standort soll weiter ausgebaut werden. Die nächste Investitition wird schon geplant. Eine Gasturbine soll modernisiert werden – für rund 60 Millionen Euro. BASF-Schwarzheide hat rund 1.800 Beschäftigte. Hinzu kommen Dienstleister und Ansiedler.

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Reporter Knut-Michael Kunoth