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BASF Schwarzheide will Tagebauflächen für Ausbau erneuerbarer Energien nutzen

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BASF Schwarzheide investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region. Der Konzern hat die Nutzungsrechte für ehemalige Kippenflächen des Braunkohletagebaus Schipkau gesichert.  Die Flächen werden aktuell für die Landwirtschaft genutzt - würden nach Angaben von BASF aber aufgrund der geringen Bodenwertzahlen nur geringe Erträge aufweisen. 

Künftig will der Konzern das alte Tagebaugebiet für die Stromerzeugung nutzen. „Die gesicherten Flächen haben das Potenzial, einen Großteil des jährlichen Strombedarfs des Standorts Schwarzheide zu decken“, erklärt Jürgen Fuchs, Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH. Könne witterungsbedingt nicht genügend Energie aus erneuerbaren Quellen produziert werden, stehe das Gas- und Dampfturbinenwerk jederzeit bereit. 

Die BASF hat 2022 einen ersten Solarpark auf einer eigenen Fläche neben dem Kerngelände errichtet und plant nun einen weiteren
Solarpark auf einer ehemaligen Deponie auf dem Werksgelände. Beide Anlagen decken etwa 15 Prozent des heutigen jährlichen Strombedarfs der BASF in Schwarzheid, heißt es.