• Pressekonferenz im Kulturhaus der BASF Schwarzheide. Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung (rechts), und Colin von Ettingshausen, Kaufmännischer Geschäftsführer (links). Foto: kmk

BASF-Standort Schwarzheide wird ausgebaut

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BASF will in Schwarzheide 150 Millionen Euro in die Infrastruktur investieren. Der Standort werde ausgebaut, kündigte heute der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jürgen Fuchs, an  Bis 2020 seien bis zu fünf Spatenstiche für neue Projekte zu erwarten. „Das wird eine Investitionssumme im mittleren dreistelligen Millionenbereich sein". BASF-Schwarzheide soll zur Logistikdrehscheibe ausgebaut werden. Im Gespräch ist der Bau einer Produktionsanlage für Batteriematerialien. Im vergangenen Jahr  wurden 148 Millionen Euro investiert.

Digitalisierung als Schwerpunkt

Derzeit entsteht für 33 Millionen Euro  eine neue Anlage zur Verbrennung von anfallenden Produktionsrückständen. Sie soll im Spätsommer in Betrieb genommen werden.  Als  Investitionsbereiche  nannte Fuchs neben der Produktion die Digitalisierung der Abläufe im Werk.  „Wir wollen der erste vollständig digital transformierte Produktionsstandort im Konzern werden“, so Fuchs. 

Batteriespeicher und Turbinenteststand

BASF setzt außerdem auf Nachhaltigkeit. So soll das unternehmenseigene Kraftwerk für 70 Millionen Euro modernisiert werden. Geprüft werden der Bau eines Batteriespeichers, einer Anlage für einen neuartigen Dämmstoff sowie der Einsatz erneuerbarer Energien. „Siemens erwägt den Aufbau eines Turbinenstandes“, ergänzte Fuchs.

200 Beschäftigte mehr

Im vergangenen Jahr  wurden 148 Millionen Euro investiert. BASF-Schwarzheide hat rund  2.000 Beschäftigte und damit 200 mehr als vor einem Jahr. Hinzu kommen Dienstleister und Ansiedler. Damit sind am Standort 3.500 Menschen tätig.