Bautzen bangt um seinen Ruf - „Bürgergesellschaft mobilisieren“
Bautzen bangt um seinen Ruf. Der Brand des geplanten Asylbewerberheimes "Husarenhof" und das Verhalten der Schaulustigen würden der Stadt noch lange anhaften, sagte Oberbürgermeister Alexander Ahrens unserem Sender. Um den Ruf der Stadt wiederherzustellen, schaut der OB nach Hoyerswerda. Dort sei es nach den ausländerfeindlichen Übergriffen gelungen, die Bürgergesellschaft zu mobilisieren. Ihre Initiativen seien bundesweit wahrgenommen worden.
Das Landratsamt Bautzen teilte unterdessen mit, dass bis Mitte März im nicht zerstörten Teil des Bautzener „Husarenhofes“ 100 Plätze für Asylbewerber eingerichtet werden – die anderen 200 sollen in bereits betriebenen Notquartieren in Bautzen, Hoyerswerda und Großröhrsdorf unterkommen.