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Bautzen blickt in die Zukunft

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Bautzen will sich ein neues Leitbild geben. Gefragt sind Visionen für 2030. In das Zukunftspapier sollen maßgeblich die Wünsche der Einwohner einfließen. Fast 300 Vereine, Initiativen, Instititutionen und Parteien wurden Ende vergangenen Jahres angeschrieben und um ihre Ideen gebeten. 40 meldeten sich bislang zurück.

Was ist den Bautzenern wichtig?

Sie wollen eine familienfreundliche Stadt, mehr Spielplätze, kostenfreie Kitas, ein vielseitiges Kita- und Schulangebot. Die Bautzener wünschen sich auch ein zentrales Vereinshaus, so wie damals das „Wally“. Sie wünschen sich mehr Grün, mehr Bäume und eine autofreie Altstadt. Der öffentliche Nahverkehr sollte ausgebaut werden. Dazu gehört für viele auch eine S-Bahn-Verbindung nach Dresden. Zudem wird der Ausbau des Fahrradnetzes angeregt.

Wie geht es weiter?

In den kommenden Wochen wird ein Vorentwurf für das Leitbild erarbeitet. Darum kümmert sich eine Steuerungsgruppe. Im Sommer werden die Bautzener zu Themendiskussionen eingeladen. So sind z.B. eine Jugendkonferenz geplant und eine Veranstaltung der Bautzener Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft zum Thema Energie. Weitere Vorschläge und Ideen sollen in den Entwurf einfließen. Ende dieses Jahres soll das Papier vorliegen. Der Entwurf wird Anfang 2019 vorgestellt und soll dann auch verabschiedet werden.

Wie sieht es mit der Umsetzung der Ideen aus?

Die Ideen werden konkretisiert und in einem speziellen Papier festgehalten, dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept, kurz INSEK. Es bildet die Grundlage für entsprechende Stadtratsbeschlüsse in den kommenden Jahren.


Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth