Bautzen will keinen rechten Rapper
Die Absicht eines rechten Rappers, einen Treffpunkt in Bautzen zu gründen, hat nun auch die Gregorius-Mättig-Stiftung auf den Plan gerufen. Bautzen dürfe sich nicht missbrauchen lassen. Der Rapper hat offenbar einen Mietvertrag für das Geburtshaus von Mättig geschlossen.
Die Stiftung hat den Eigentümer angeschrieben und gebeten, seine Entscheidung rückgängig zu machen. Die Antwort steht noch aus. Der Mediziner Mättig war Ratsherr im 17. Jahrhundert in Bautzen und gilt als einer der bedeutenden Humanisten seiner Zeit in der Oberlausitz.
Auch Bautzens Oberbürgermeister Alexander Ahrens will sich dafür einsetzen, dass der Mietvertrag mit dem Rapper gekündigt wird. In der Stadt sei kein Platz für Rechtsextremisten und Reichsbürger, sagte er vergangene Woche im Stadtrat.