• Bundestagsabgeordneter Karsten Hilse, AfD. Foto dpa/Bernd von Jutrczenka

    Bundestagsabgeordneter Karsten Hilse, AfD. Foto dpa/Bernd von Jutrczenka

Bautzender AfD-Bundestagsabgeordneter beklagt Polizeigewalt

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Der Bautzener AfD-Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse ist am Rande der Proteste gegen die Corona-Einschränkungen in Berlin mit der Polizei aneinandergeraten. Hilse sagte in einem Video, er sei von den Polizisten angesprochen worden, weil er ohne Maske unterwegs war. Er habe zwar ein ärztliches Attest bei sich getragen, das ihn von der Maskenpflicht entbinde. Die Beamten hätten jedoch moniert, dass darin keine konkrete Krankheit aufgeführt sei. Als er dann ein Video habe machen wollen, sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen.

Die Einsatzleitung der Polizei schrieb auf Twitter, der von den Beamten auf den fehlenden Mund-Nase-Schutz angesprochene Mann habe sich «unkooperativ» verhalten und als Abgeordneter ausgewiesen. Er «soll anschließend seinen Begleiter zum Filmen aufgefordert und dann Widerstand geleistet haben», schrieb die Polizei weiter.

Hilse sagte, er finde es «absurd», wenn wegen einer Ordnungswidrigkeit so reagiert werde. Der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Alexander Gauland, solidarisierte sich mit ihm. Er sagte: «Wenn Abgeordnete von der Polizei zu Boden geworfen werden, dann muss man fragen: wo sind wir eigentlich angekommen in diesem Land.» Der Pressestelle der Berliner Polizei lagen zu dem Vorfall zunächst keine Angaben vor.