Bautzener Hexenhäuschen öffnet als Museum
Eines der ältesten Häuser in Bautzen wurde wieder zum Leben erweckt. Nach knapp drei Jahren Lehrstand öffnet das „Hexenhäuschen“ in der Seidau nun als Museum wieder seine Türen. Darüber informierte die Bautzener Wohnungsbaugesellschaft BWB.
Nach dem Auszug der letzten Mieter 2020 hatte die BWB das historische Gebäude an die Stadtführerin Gerlind Alius verpachtet, die das Haus dann umgestaltet hat. Gäste erhalten nun einen Einblick in den Wohn- und Lebensalltag vor etwa 100 Jahren. So wurden zum Beispiel alte Fachwerkwände und Wandfüllungen mit Lehm freigelegt. Auch ein Puppenmuseum hat im neugestalteten Haus einen Platz gefunden. Etwa 100.000 Euro hat die Umgestaltung gekostet.
Offiziell eröffnet wird das Hexenhäuschen am ersten und dritten Advent. Im neuen Jahr soll das neue Museum immer am ersten und dritten Sonntag im Monat öffnen. Auch Feiern mit bis zu 20 Teilnehmern sind möglich.
Erwachsene bezahlen für den Eintritt ins Museum sechs Euro, Kinder kommen für 3,50 Euro rein.