Bautzener Landrat fordert erneut Abschuss von Problemwölfen
Der Bautzener Landrat Michael Harig hat erneut den Abschuss von verhaltensauffälligen Wölfen gefördert. Anlass ist ein Vorfall am Ostermontag in Großdöbschütz. Ein Wolf hatte sich bis auf 50 Meter zu den Häusern der Ortschaft genähert und zwei Schafe gerissen. Dieser Umstand müsse bei der Prüfung berücksichtigt werden. Harig will darüber mit dem Umweltministerium sprechen. Bereits im vergangenen Herbst hatte sich der Landrat für den Abschuss von Problemwölfen stark gemacht, nachdem wiederholt Schafe im Raum Ralbitz gerissen worden waren. Damals scheiterte er mit seinem Vorstoß. Anfang dieses Jahres war erstmals ein zwei Jahre alter „Problemwolf“ zum Abschuss freigegeben worden. Er hatte sich in Rietschen bewohnten Grundstücken bis auf wenige Meter genähert.