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Bautzener Landrat sieht „steigende Asozialisierung“ im Kreis

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Das Jugendamt muss im Kreis Bautzen immer häufiger die Eltern­rolle übernehmen. Gestern bewil­ligte der Kreistag zusätz­lich 4,5 Millionen Euro für die Jugend­hilfe. Landrat Michael Harig sieht eine - so wörtlich - „steigende Asozia­li­sie­rung in der Bevöl­ke­rung“. Dabei seien Städte stärker betroffen. Auf dem Lande gebe es noch Hilfe­sys­teme zwischen Nachbarn und Freunden. "Die Konse­quenz ist, dass wir als Jugend­hil­fe­träger immer mehr eingreifen müssen", so Harig.

Die Kosten für die Jugend­hilfe im Kreis Bautzen haben sich seit 2009 fast verdop­pelt. Rund 40 Millionen Euro wurden in diesem Jahr ausge­geben.

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