Bautzener Politiker fordert Bau von südlicher Stadtumfahrung
Die Unternehmen im Oberland brauchen einen schnellen und leistungsfähigen Anschluss an das überregionale Straßennetz. Das hat der sächsische Landtagsabgeordnete Marko Schiemann verlangt. Der Bautzener Politiker forderte, dass für die Südumfahrung von Bautzen das Planungsrecht abgeschlossen und das Baurecht vorbereitet wird. Durch die Straße würde die Wettbewerbsfähigkeit vieler Betriebe verbessert. Rund 90 Prozent der in der Oberlausitz hergestellten Produkte gehen in den Export. Außerdem könnte Bautzen vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Pendler aus dem Oberland hätten es dann leichter, auf die Autobahn zu kommen. Die Südumfahrung ist bisher nur von der B 96 in Cölln bis zur Neukircher Straße nutzbar. Es fehlt noch ein rund sieben Kilometer langer Abschnitt bis zur B 96 in Ebendörfel. Das Projekt wurde in den vordringlichen Bedarf des aktuellen Landesverkehrswegeplan aufgenommen.