Beim Impfen vorgedrängelt? Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Cottbuser OB
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Der Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch hat sich gegen Corona impfen lassen, obwohl er offenbar noch nicht an der Reihe war. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den CDU-Politiker. Es bestehe der Anfangsverdacht der Vorteilsannahme, so ein Sprecher. Es werde ergebnisoffen ermittelt, die Vorwürfe könnten auch entkräftet werden. In vier Wochen wird mit ersten Ergebnissen gerechnet.
Dem Cottbuser OB war vorgeworfen worden, sich möglicherweise vorgedrängelt zu haben. Nach seiner Darstellung hatte er Anfang Januar Senioren zum Impfzentrum und wieder zurück ins Pflegeheim gebracht und eine übriggebliebene Impfdosis erhalten. Der Impfstoff hätte ansonsten vernichtet werden müssen, so Kelch.