- Start für die Erschließung des neuen Gewerbegebietes in Straßgräbchen
Bernsdorf bereitet Bett für Österreicher
Doppelte Freude heute für den Bernsdorfer Bürgermeister Harry Habel: Der künftige Investor – Wärmepumpenhersteller iDM Energiesysteme – hat heute seinen symbolischen Einstand gegeben. Die Österreicher wollen im künftigen Gewerbegebiet in Straßgräbchen ein Werk errichten. 2027 sollen die ersten Wärmepumpen produziert werden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer übergab einen Fördermittelscheck von 15 Millionen Euro für die Erschließung des 36 Hektar großen Areals, für das heute der erste Spatenstich gesetzt wurde. Es liegt gegenüber dem TDDK-Werk. Dort werden Kompressoren für Fahrzeuge hergestellt. Die Japaner haben dort in den vergangenen Monaten einen Erweiterungsbau mit einem automatischen Hochregallager errichtet.
Die Österreicher wollen bis zu 500 Arbeitsplätze schaffen. Manfred Pletzer, Inhaber Pletzer Gruppe / iDM Energiesysteme GmbH, erwartet aber von der künftigen Bundesregierung einen stabilen Kurs in der Energiepolitik. „Wenn die Förderung reduziert wird, können wir damit leben. Aber wenn der Ausstieg aus Öl und Gas infrage stellt oder komplett über den Haufen wirft, ist das nicht seriös.“
Der Bernsdorfer Bürgermeister Harry Habel bekräftigte seine Forderung nach einem Bahnanschluss. Züge müssten vor der geplanten Elektrifizierung fahren, die S-Bahn-Verbindung von Kamenz nach Hosena verlängert werden. Habel sprach sich auch für eine neue Staatsstraße von Bernsdorf in Richtung A 13 aus. Das müsse der Bundesverkehrswegeplan noch einmal geöffnet werden, sagte er auch mit Blick auf den künftigen Bundeswehrstandort in Straßgräbchen
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