Beschäftigte aus ASB-Kitas in Görlitz im Warnstreik
Beschäftigte aus drei ASB-Kitas in Görlitz haben am Morgen die Arbeit niederlegen. Der Sächsische Erzieherverband hatte zu einem vierstündigen Warnstreik aufgerufen. Es geht um eine monatliche Zulage, die den Mitarbeitern schon freiwillig gezahlt wird. Der Erzieherverband will, dass sie im Tarifvertrag verbindlich fixiert wird.
Ricardo Schramm, Vorstand des Sächsischen Erzieherverbandes: „Nicht zuletzt durch den bisher ausgeübten Druck zahlt der ASB Regionalverband Zittau/Görlitz seinen ErzieherInnen seit April 2021 freiwillig eine Zulage, die dem Niveau des öffentlichen Dienstes sehr nahe kommt. Diese Zulagenzahlung könnte aber jederzeit vom Arbeitgeber wieder eingestellt werden. Wir fordern daher eine verbindliche Angleichung der Bezahlung und weiterer Arbeitsbedingungen an das Niveau des öffentlichen Dienstes durch einen Tarifvertrag. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Erzieherinnen und
Erzieher bei freien Trägern schlechtere Arbeitsbedingungen haben als ihre Kolleginnen und
Kollegen im öffentlichen Dienst der Kommunen“.