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Beschluss zu Bioabfallverwertung im Kreis Görlitz

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Bioabfälle aus dem Kreis Görlitz sollen voraussichtlich ab 2025 in einem geschlossenen Verfahren kompostiert werden.  Der Technische Ausschuss hat dazu einen ersten Beschluss gefasst. Das  Vergabeverfahren für die neue Anlage wird vorbereitet.

Auf die Gebührenzahler sollen keine Mehrbelastungen zukommen. Der Entsorgungskosten blieben nahezu gleich,  Lärm- und Geruchsbelästigungen, so wie bei der bislang praktizierten offenen Kompostierung, könnten vermieden werden, so Steffen Wagner von der Biwa Consult Freiberg. Der Landkreis hatte das Unternehmen mit einem Gutachten beauftragt.

Im Kreis Görlitz fallen jährlich über 90 Kilogramm Biomüll pro Einwohner an. Damit liegt die Region auf dem zweiten Platz in Sachsen. Rund zwei Drittel der 23.000 Tonnenwerden an zwei Standorten im Landkreis unter freiem Himmel kompostiert.   

Für das geschlossene Verfahren soll eine neue Anlage errichtet werden.  Als Standort wäre Löbau denkbar.