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Bewährung für Görlitzer Automatensprenger

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 Er hatte den Geldautomaten im Görlitzer Jobcenter gesprengt und ausgeräumt. Dem 36-Jährigen wird heute der Prozess gemacht. Weil er geständig war und schon seit einem halben Jahr eine Drogentherapie durchhält,  ließ der Görlitzer Amtsrichter Gnade walten. Er beließ es bei einer Bewährungsstrafe.

Der Hartz-IV-Empfänger brauchte Geld für Drogen. So zog er im Oktober 2018  mit einem „Kuhfuß“ los und knackte den Geldautomaten im Jobcenter. Seine Beute: 1.300 Euro. Zwei Monate später war das Geld alle. Wieder lief er ins Jobcenter. Diesmal sprengte der Görlitzer den Geldautomaten. Das klappte aber nicht ganz. Er musste mit dem „Kuhfuß“ nachhelfen. 1.200 Euro – die Beute.

Im Prozess zeigte sich der Angeklagte reumütig: Das will er ganz bestimmt nicht mehr tun, sondern ein anständiger Mensch werden.