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Bewährungsstrafe für Baggerfahrer aus Boxberg

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Bankrott und Brand­stif­tung –  das Landge­richt Görlitz hat einen Bagger­fahrer aus Boxberg zu einem Jahr auf Bewäh­rung verur­teilt. Das umfas­sende Geständnis und die für die Kammer überzeu­gende Reue retteten den 44-jährigen vor einer Gefäng­nis­strafe.  Der verschul­dete Mann hatte im Dezember 2014 sein Haus im Ortsteil Kringels­dorf angezündet. Eine Verzweif­lungstat. Er wollte sich das Leben nehmen. Der Vater vierer Kinder von drei Frauen konnte nach der Schei­dung 2009 die Unter­halts­for­de­rungen nicht mehr beglei­chen.   Seine Ex wollte das Häuschen seiner Eltern zwangs­ver­stei­gern lassen.  Da war für ihn das Fass überge­laufen. Er habe keinen Sinn mehr im Leben gesehen. Die Staats­an­walt­schaft hatte vier Jahre und drei Monate Gefängnis für den Angeklagten gefor­dert. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig. Beobachter gehen davon aus, dass der Fall zur Prüfung dem Bundes­ge­richtshof vorge­legt wird.