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Bezahlkarte verringert Kosten für Kreis Görlitz

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Knapp ein Jahr nach Einführung der Bezahlkarte für Asylbewerber im Kreis Görlitz hat das Landratsamt eine positive Bilanz gezogen. Der Verwaltungsaufwand habe sich durch die weggefallenen Barzahlungen verringert. So konnten auch die sechsstelligen Kosten für die Geldtransporte deutlich reduziert werden, sagte uns eine Sprecherin. 

Rund 550 Karten sind im Gebrauch. Damit  können Erwachsene monatlich maximal 50 Euro abheben und je Kind zehn Euro. Online-Käufe sind – bis auf Ausnahmen – nicht möglich. Die Karte wird automatisch aufgeladen. Die Bezahlkarte sei bis auf Einzelfälle gut angenommen worden. Betrugsfälle sind der Kreisverwaltung nicht bekannt. Geplant ist die Ausgabe einer neuen, einheitlichen Karte.

Bund und Land haben damit ein Unternehmen beauftragt. In den nächsten zwei Monaten sollen die Karten getauscht werden und alle Erwachsenen ein Exemplar bekommen.