Birkenstock investiert weitere 50 Millionen Euro in Görlitz
Birkenstock investiert weiter in Görlitz. Der Sandalenhersteller will rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung seines Werks stecken. Dort sind derzeit rund 1.900 Beschäftigte tätig – vor allem Polen. Dort sollen vor allem Kork-Latex-Sandalen hergestellt werden.
Für die Fertigung von Kunststoffsandalen sollen weitere rund 50 Millionen Euro in den Bau eines neuen Werks fließen Birkenstock prüft drei bis vier mögliche Standorte in Ostdeutschland und Nordbayern. Die Entscheidung soll im Herbst fallen.
Die Marke Birkenstock reicht bis ins Jahr 1774 zurück. „Aktuell beschäftigen wir weltweit rund 5.500 Mitarbeiter - Tendenz weiter steigend“, teilte ein Unternehmenssprecher mit. 2019 hatte Birkenstock nach früheren Angaben rund 720 Millionen Euro Umsatz bei 130 Millionen Euro Nettogewinn verbucht - und auch im Corona-Jahr 2020 trotz zweimonatiger Fabrikschließungen Erlöse etwa auf Vorjahresniveau erwirtschaftet.
Vor fast vier Monate wurde Birkenstock durch das US-amerikanische Unternehmen L Catterton übernommen.