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Bis 2020 schnelles Internet für den letzten „blauen Streusel“ auf der Karte des Landkreises Görlitz

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Der Landkreis Görlitz will noch in diesem Jahr die Weichen stellen für ein flächen­de­ckendes Breit­band-Internet. Rund 17.300 Haushalte sollen bis 2020 einen leistungs­fä­higen Zugang erhalten. Dabei handelt es sich um abgele­gene Ortschaften und Gemeinden mit Anschlüssen unter 30 Megabit pro Sekunde. Das Landratsamt Görlitz hat dafür eine Machbar­keits­studie für 40 Gemeinden erstellen lassen. 

Zwei Ausbau­va­ri­anten stehen zur Diskus­sion: Die Nutzung des Glasfa­ser­netzes der Telekom und der Verle­gung von Kupfer­ka­beln im letzten Abschnitt zum Haus. Das würde eine Übertra­gungs­ge­schwin­dig­keit von maximal 100 Megabit pro Sekunde zulassen, wäre aber mit 84 Millionen Euro nicht so teuer wie die bis zu ein Gigabit erwei­ter­bare Glasfa­ser­va­ri­ante mit geschätzten Kosten von 145 Millionen Euro.

Bund und Land können den Ausbau mit maximal 90 Prozent fördern. Die Gemeinden müssen einen Eigen­an­teil beisteuern. 2020 könnte dannn auch der letzte „ blaue Streu­sel“, wie Landrats­amts­de­zer­nentin Heike Zettwitz die Punkte und Pünkt­chen auf der Inter­net­karte des Kreises Görlitz bezeichnet, einen leistungs­fä­higen Anschluss haben.

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Reporter Knut-Michael Kunoth