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Bis Sonntag: Streiks im regionalen Busverkehr

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Bus- und Straßenbahnfahrer in der Oberlausitz drücken ab Mittwoch für vier Tage auf die Bremse. Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten im sächsischen Regionalverkehr zum Warnstreik aufgerufen. Bis Sonntagmorgen um 6 werden nahezu flächendeckend die Fahrzeuge im Depot bleiben.

Zum Streik aufgerufen sind Fahrer von Regiobus Oberlausitz, Görlitzer Verkehrsbetrieben, der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda oder auch der DB Regio Bus Ost in Zittau. Damit kommt es überall in der Region zu Ausfällen. Nur einzelne Fahrten werden angeboten. Die Verkehrsunternehmen haben einen Notfahrplan aufgestellt. Die Züge in der Oberlausitz sind aber nicht vom Warnstreik betroffen. 

Verdi-Mitglieder hatten zuvor mit großer Mehrheit das aktuelle Angebot des Arbeitgeberverbands Nahverkehr (AVN) abgelehnt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Vergütung um 22 Prozent, mindestens aber 750 Euro pro Monat sowie eine Erhöhung der Vergütung für Auszubildende und Praktikanten um 200 Euro pro Monat - beides rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. (mit dpa)