Bis zu 1.000 Anhänger der rechten Szene in Ostritz erwartet
Die Polizei in der Oberlausitz bereitet sich auf einen der größten Einsätze seit mehr als zehn Jahren vor. Der Fokus richtet sich auf Ostritz. In der Neißestadt wollen am 20. April bis zu 1.000 Anhänger aus der rechten Szene einrücken. An dem Wochenende sind Rechtsrockkonzerte, Kampfspiele und eine Kundgebung geplant.
Über Zulassung und Auflagen für das Treffen wurde aber noch nicht entschieden. Die Unterlagen werden geprüft, hieß es aus dem Landratsamt. Die Versammlungsbehörde benötigt noch eine Zuarbeit des Veransalters für das Sicherheitskonzept.Alle Beteiligten sind im Kooperationsgespräch – das heißt: das Landratsamt, die Polizei und die Anmelder der Veranstaltungen. Erwartet werden außerdem bis zu 1.000 Teilnehmer aus dem linken Spektrum.
Die Polizei geht davon aus, dass das Treffen in Ostritz stattfinden wird, und bereitet sich schon seit Wochen darauf vor. Mehrere Hunderschaften werden im Einsatz sein – nicht nur aus Sachsen, auch aus anderen Bundesländern. Sie hat aber nicht nur Organisation und Taktik im Blick. Sie ist auch im Gespräch mit Einwohnern von Ostritz.
Ostritzer Bürger wollen mit einem Friedensfest auf dem Marktplatz ein friedliches Zeichen setzen. Ein Zeichen für Weltoffenheit und gegen Fremdenhass. Veranstalter ist das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal.