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Bischofswerda - bald Enso-Stadt?

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Bischofswerda verstärkt die Zusammenarbeit mit der Enso. Der Energieversorger hat nicht nur die Kabel für schnelles Internet in der Stadt gezogen und die Straßenbeleuchtung übernommen. Die Enso betreibt nun auch ein Blockheizkraftwerk im Wesenitzsportpark. Dafür hat das Unternehmen rund 90.000 Euro investiert und einen Wartungsvertrag mit der Stadt abgeschlossen. Er hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Stadt spart rund 8.000 Euro an Wartungskosten.

Manch ein Bischofswerdaer fragt: Begibt sich die Stadt da nicht in eine Abhängigkeit? Und spitze Zungen meinen: Bischofswerda wird Enso-Stadt.  Keine Sorge, meint Oberbürgermeister Holm Große. Es handele sich um eine strategische Partnerschaft mit Vorteilen für die Stadt.

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Reporter Knut-Michael Kunoth