Haus droht einzustürzen: Karl-Liebknecht-Straße in Schiebock gesperrt
Update 13:53 Uhr - Karl-Liebknecht-Straße bleibt gesperrt
Die Karl-Liebknecht-Straße in Bischofswerda bleibt gesperrt. Das hat der Bauamtsleiter in Absprache mit Landratsamt, Statikern und Fachfirmen beschlossen. Nach einer Begehung und Begutachtung von allen Seiten wurde festgestellt, dass für den Verkehr weiter hohe Gefahr besteht. Die Sperrung gilt bis auf weiteres und wird erst wieder aufgehoben, wenn das Gebäude gründlich abgesichert wurde. Der Gehweg auf gegenüberliegender Seite wird am Montagnachmittag wieder freigegeben. Laut Oberbürgermeister Holm Große, arbeite die Stadt mit Hochdruck an einer schnellen Lösung.
Erstmeldung
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Bischofswerda auf die Karl-Liebknecht-Straße alarmiert. Ein altes, leerstehendes Haus war zum Teil auf den Gehweg gestürzt. Das bemerkte ein Anwohner und informierte die Einsatzkräfte.
26 Kameraden waren vor Ort und sperrten zunächst die Straße ab. Ein Statiker wurde um Hilfe gebeten, der sich das alte Gebäude genauer anschaute. Zur Sicherung wurde ein Stützbalken in die Mitte des Gebäudes gesetzt. Weil aber weiter Teile vom Haus hinunterstürzen könnten, bleib die Karl-Liebknecht-Straße bis auf Weiteres gesperrt. Im Rathaus soll am Montag bei einer Sondersitzung beraten werden, wie man in diesem Fall nun vorgeht. Ein Abriss gilt als wahrscheinlich.
Die Karl-Liebknecht-Straße ist grade für den Busverkehr zum und weg vom Bischofswerdaer Bahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Schüler und Pendler müssen also längere Fahrzeiten in Kauf nehmen.