Bischofswerda unterstützt polnische Partnerstadt
Bischofswerda unterstützt seine polnische Partnerstadt Greiffenberg (Gryfów Śląski) bei der Versorgung ukrainischer Kriegsflüchtlinge. In dieser Woche wurde ein Transport mit Lebensmittel- und Drogerieartikel im Wert von 2.700 Euro auf den Weg gebracht, so die Stadtverwaltung. Das Projekt konnte überwiegend durch Spenden finanziert werden. 1.000 Euro hat die Stadt selbst beigesteuert. Alle Produkte wurden vergünstigt über den Edeka-Großhandel in Bautzen bezogen. Die Bischofswerdaer Max Aicher GmbH hat den Transport übernommen.
„Ein Dank gilt allen Unterstützern der Hilfsaktion für ukrainische Flüchtlinge in unser polnischen Partnerstadt Gryfów Śląski! Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur Partner, sondern auch Freunde sind“, so Oberbürgermeister Holm Große bei der Übergabe der Waren vorm Rathaus in Gryfów Śląski.
Sichtlich berühert von der großen Unterstützung aus der Oberlausitz sagte der 1. Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Andrzej Tartak: „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so eine Hilfe erhalten haben. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Freunde aus Bischofswerda, vor allem aber freuen wir uns für die ukrainischen Flüchtlinge in unserer Stadt“.
Nach der Übergabe haben die beiden Stadtoberhäupter die Gelegenheit genutzt, um über eine weitere Zusammenarbeit in den Bereichen Schule und Sport zu sprechen. Auch habe Große eine polnische Delegation zum Tag der offenen Hinterhöfe im September nach Bischofswerda eingeladen, hieß es weiter.