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Bischofswerda verliert „Weltwunder“

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Das scherzhaft genannte  Weltwunder von Bischofswerda verschwindet. Die überdimensionale Fußgängerbrücke über die Gleise im Bahnhof wird demnächst abgebaut. Reisende erreichen ab Montag (2.2.) den Mittelbahnsteig 2/3 wieder durch den  Personentunnel. Dort wurden zusätzlich zwei Aufzüge eingebaut.  Die Sanierungsarbeiten begannen 2024. 

Mit dem Rückbau der Fußgängerbrücke und der Sanierung das Bahnsteigdachs von Bahnsteig 1 seien die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen, so ein Bahnsprecher.

 Reisende werden aufatmen.  Sie brauchen nach der Freigabe der Unterführung nicht mehr den beschwerlichen Weg über die Brücke mit den vielen Treppenstufen zu nehmen. 

Die Sanierungskosten sind in die Höhe geschossen. Was ist der Grund? „Die  Sanierung der Treppen, der Treppenhäuser, des gesamten Tunnels und der Bahnsteigdächer sowie das Errichten und die Demontage der temporären Brücke wurden nachträglich in das Projekt aufgenommen und haben die Mehrkosten von fünf auf zehn Millionen Euro verursacht.“ Und der Bahnsprecher legt Wert auf die Feststellung: „So ist das Projekt nicht teurer geworden, sondern der Umfang wurde wesentlich erweitert.“

Audio:

Reisende atmen auf. So wird Theresa Schmidt das „Weltwunder von Bischofswerda“ nicht vermissen