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Bischofswerda will das Sparbuch abräumen

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Gut sieben Millionen Euro hat Bischofswerda auf der hohen Kante. Die Stadt will nun das Sparbuch auflösen. Mit den Einlagen soll der Haushalt für dieses und nächstes Jahr ausgeglichen werden. Nur so kann Bischofswerda auch Investitionsprojekte anschieben und umsetzen.  Dafür soll heute der Stadtrat grünes Licht geben. 

Größtes Vorhaben mit mehr als 16 Millionen Euro ist der Umbau des Kulturhauses zum Kommunal- und Kulturzentrum. Dafür hat die Stadt schon Förderantrag gestellt. Sie hofft auf Geld aus dem Strukturentwicklungsfonds. 90 Prozent können gefördert werden. 

Außerdem sollen ein neues Gewerbegebiet erschlossen und die Wesenitzsporthalle saniert werden. Schon gebaut wird die neue Grundschule im Bischofswerdaer Ortsteil Goldbach. Die Fertigstellung ist im nächsten Jahr geplant.