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Bischofswerdaer Stadtrat gibt grünes Licht für Kulturhaus-Finanzierung

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Die Planungen zum Umbau des Bischofswerdaer Kulturhauses können weiter vorangebracht werden. Am Dienstagabend hat der Stadtrat mehrheitlich grünes Licht für die Vorfinanzierung gegeben. 1,2 Millionen Euro muss die Stadt zunächst aus eigener Tasche für den Kauf des Gebäudes und die Vorplanung zahlen.

„Nach dem Erwerb des Gebäudes müssen wir uns entscheiden, welches Vergabeverfahren wir wählen.“ - erklärte Wirtschaftsförderer Manuel Saring. Im kommenden Jahr könnten dann die ersten Aufträge ausgeschrieben werden.

Das Kulturhaus soll für rund 16 Millionen Euro zu einem Kommunal- und Kulturzentrum mit Innenstadthort umgebaut werden. Im Haus werden zukünftig neben einem großen Saal für verschiedene Veranstaltungen, auch einige Ämter der Stadtverwaltung und ein Innenstadthort ihren Platz finden. Sollten die Fördermittel wie geplant bewilligt werden, könnten alle Arbeiten in den nächsten vier Jahren umgesetzt werden.

Für das Projekt erhält Bischofswerda eine 90-prozentige Förderung aus dem Strukturentwicklungsfond.

Das Gebäude am Platz des Volkes wurde bereits 1837 als Schützenhaus erbaut und über die Jahre mehrmals umgebaut und erweitert. Teile des Hauses stehen daher unter Denkmalschutz. Seit 2017 ist das Haus ungenutzt und fristet seitdem sein Schattendasein. Wenn alles nach Plan läuft, könnte nach 2023 ein neues Kapitel in der Geschichte des historischen Gebäudes aufgeschlagen werden.