Bischofswerdaer Stadtwald stark geschädigt
Schwere Sturmschäden und vermehrter Borkenkäferbefall haben den Stadtwald von Bischofswerda stark in Mitleidenschaft gezogen.
Insgesamt 4 Sturmtiefs und andauernde Trockenheit haben seit 2017 unübersehbare Spuren im Kommunalwald hinterlassen.
Allein in den letzten zwei Jahren seien so viele Festmeter an Waldfläche abgeforstet wurden, wie sonst in 7 Jahren zusammenkommen – so Revierförster Michael Bayer.
Für die Wiederaufforstung des Stadtwaldes wurden bereits Fördermittelanträge beim Freistaat Sachsen eingereicht.
Eine Neubepflanzung von einem Hektar Wald kostet die Stadt als Eigentürmer rund 10.000 Euro.
In ganz Sachsen kamen laut Umweltministerium alleine im Jahr 2019 über 2,6 Millionen Kubikmeter Schadholz zusammen. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht hervor.
Um den aktuellen Zustand der Wälder zu ermitteln, werden jährlich über 6700 Bäume von Experten stichprobenartig untersucht.
Weitere Informationen zum aktuellen Waldzustandsbericht gibt es hier.