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Bislang schwerster Wolfsangriff in Sachsen

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Der Übergriff in der Königs­brü­cker Heide hat noch größere Ausmaße angenommen – die Zahl der toten Schafe und Ziegen ist auf über 50 gestiegen. In der Umgebung der Koppel wurden weitere Kadaver gefunden. Mehrere Wölfe hatten die Herde angegriffen.

Der Vorfall ist der bislang schwerste Wolfs­an­griff in Sachsen. Zuletzt hatten Wölfe nach Angaben des Kontakt­büros Wolfs­re­gion Lausitz im Jahr 2002 in der Muskauer und Neustädter Heide 33 Nutztiere gerissen. Von anderen Übergriffen seien maximal 15 Tiere betroffen gewesen.

Die Herde mit insge­samt 130 Schafen und Ziegen lebt in dem Natur­schutz­ge­biet, um durch Grasen die Landschaft zu pflegen. In der Königs­brü­cker Heide lebt seit 2011 ein Wolfs­rudel. Ob die ansäs­sigen Tiere oder wandernde Wölfe auf Revier­suche für den Angriff verant­wort­lich sind, müsse anhand geneti­scher Proben unter­sucht werden, hieß es von der Natur­schutz­ge­biets­ver­wal­tung. In Sachsen leben zehn Wolfs­rudel und ein terri­to­rialer Wolf.