Bittbrief an den Kanzler
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Kretschmer und Woidke, wünschen sich weiter eine angemessene Förderung der Stiftung für das sorbische Volk. In einem Brief an Kanzler Merz, den sie heute unterzeichneten, bitten sie um ausreichend Geld im nächsten Finanzierungsabkommen für den Zeitraum von 2026 bis 2030.
Im vorliegenden Entwurf sind zwar mehr Mittel eingeplant. Sie ermöglichten wegen der Kostensteigerungen aber nur die Sicherung des Status quo, heißt es in dem Brief der beiden Länderchefs. Kretschmer fordert Verlässlichkeit. Sorbische Sprache und Kultur seien ein großer Schatz und Teil der sächsischen Identität, so Kretschmer. Sorbische Bräuche und Traditionen gehörten zum einzigartigen kulturellen Erbe des Landes, ergänzte Woidke.
Die Stiftung fördert Projekte der Sorben und organisiert Veranstaltungen.