• Symbolbild. Foto: Pixabay

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Bleivergiftung - häufigste Todesursache bei Seeadlern in Sachsen

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Der Seeadler fühlt sich wohl in Sachsen. Die Zahl der Revierpaare ist auf 80 bis 90 gestiegen – davon leben 25 in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. . Zum Vergleich: 1995 wurden im Freistaat 30 bis 40 Paare gezählt. Joachim Ulbricht, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Neschwitz, führt das vor allem auf intensive Schutzmaßnahmen zurück.

Sorge bereiten ihm aber die durch eine Bleivergiftung verendeten Adler. Das ist immerhin fast jeder zweite Vogel. Die Seeadler nehmen das Gift auf, in dem sie Eingeweide von angeschossenen oder erlegten Wildtieren fressen.

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Joachim Ulbricht, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Neschwitz