Blühendes Zeichen für Erhalt von Proschim
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Rund 100 Einwohner und Klimaschützer haben ein blühendes Zeichen für den Erhalt von Proschim gesetzt. Sie verhüllten gestern eine Brücke mit Blumen und entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Proschim bleibt – sonst gibt es keine Strukturhilfen“. Der Welzower Ortsteil ist weiter vom nahen Kohlebagger bedroht. Die Leag will 2020 entscheiden, ob die Kohleförderung in Welzow ausgedehnt und damit Proschim weichen soll. Mit dem neuen Tagebau wären rund 800 Umsiedlungen verbunden. Menschen, die dort schon Jahrzehnte leben, müssten Haus und Hof räumen. Es sei Zeit, Klarheit für die Bewohner zu schaffen, um gemeinsames Arbeiten an der Zukunft der Region überhaupt zu ermöglichen, forderte die Welzower Stadtverordnete Hannelore Wodtke.