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Böllerwurf in Hoyerswerda ohne strafrechtliche Folgen

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Die Böllerattacke im Mai vergangenen Jahres auf eine Gruppe junger Migranten in der Hoyerswerdaer Neustadt hat für den Werfer keine juristischen Konsequenzen. Das Verfahren wurde eingestellt. Das sage uns ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz.

Der Feuerwerkskörper sei zehn bis 30 Meter weg von der Gruppe explodiert. Damit habe keine Verletzungsgefahr bestanden, so die Begründung. Der Böller wurde aus einem Fenster im Erdgeschoss eines Wohnblocks in der Hoyerswerdaer-Neustadt geworfen. Die Gruppe hielt sich im Rahmen eines Projektes des „Dachverbandes von Migrantenorganisationen in Ostdeutschland“ in der Stadt auf.

Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh hatte eine lückenlose Aufklärung der Tat und eine harte Bestrafung des Täters gefordert.