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Böse Überraschung für den kleinen Julian aus Bautzen

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Böse Überra­schung für den kleinen Julian aus Bautzen. Der Fünfjäh­rige spielte im Laub. Unter Blättern entdeckte der Junge einen Marien­käfer. Er nahm ihn in die Hand und freute sich über den kleinen Krabbel­geist. Aber die Freude währte nicht lange. Schon nach einer halben Stunde schwoll seine Hand an. Seine Mutter kühlte mit feuchten Umschlägen. Aber es wurde nicht besser. Julian konnte Hand und Finger nicht mehr bewegen. In der Bautzener Notauf­nahme wurde ihm geholfen. Er bekam ein Antiall­er­gikum. Der Bautzener hatte keinen heimi­schen, sondern einen Asiati­schen Marien­käfer in der Hand. Die Tiere haben sich in den vergan­genen Jahren massen­haft vermehrt. Ihre Bisse können gefähr­lich sein. Der Asiati­sche Marien­käfer ist ca. sechs bis  acht Milli­meter groß. Er wurde in den 1980-er Jahren zur biolo­gi­schen Schäd­lings­be­kämp­fung gezüchtet und zum Schutz von Zier- und Nutzpflanzen vor Blatt­läusen einge­setzt. Nun ist er zur Plage geworden.

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Reporter Knut-Michael Kunoth