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„Böses Spiel im Lausitzer Revier“

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Die Kritik am früheren Termin für den Kohleausstieg reißt nicht ab.  Wer glaube, die Frist risikolos halbieren zu können, sei entweder gefährlich naiv oder treibe ein böses Spiel mit den Menschen im Lausitzer Revier, erklärten die LEAG-Betriebsräte. Die Strukturentwicklung sei nicht per Knopfdruck aus den Berliner Parteizentralen steuerbar.

Kritik kommt auch von den Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern Dresden und Cottbus. Für den Ausstieg werde Zeit gebraucht.. EU, Bund und Land müssten nun dafür sorgen, dass zugesagte Ausgleichsmaßnahmen und Fördermittel für Unternehmen noch früher auf den Weg gebracht würden. Die Kammern forderten außerdem einen beschleunigten Ausbau von Schiene, Straße und Breitband.

Die Ampelkoalition in Berlin peilt einen Kohleausstieg schon 2030 an. Vereinbart war 2038.