• Domowina-Chef Dawid Statnik. Foto: kmk

    Domowina-Chef Dawid Statnik. Foto: kmk

Bojen als Zeichen für abgebaggerte sorbische Orte

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Fast 140 sorbische Orte haben der Braunkohle weichen müssen. An jedes einzelne Dorf soll erinnert werden. Das hat Domowina-Chef Dawid Statnik gefordert. Es reiche nicht, im Lausitzer Seenland auf Infotafeln beiläufig darauf hinzuweisen. Statnik schlug z.B. schwimmende Markierungen, also Bojen, auf den Tagebauseen vor.  

Mit Blick auf das Kohleausstiegsgesetz, das in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden soll, sprach der Domowina-Chef von  einem Schlussstrich unter rund anderthalb Jahrhunderte Lausitzer Braunkohle-Abbau in großem Stil. 

Zur Fairness gehöre aber auch festzustellen, dass Bergbauunternehmen in den vergangenen Jahren 400 sorbische Projekte in der Niederlausitz und 800 in der Schleifer Region unterstützt haben .