„Bollwerk“ an der Neiße
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Die Wildschweinzäune entlang der Neiße im Kreis Görlitz werden nicht abgebaut – auch nach einer Seuchenentwarnung. Sie hätten auch künftig die Funktion eines Bollwerks, sagte die Dezernentin im Landratsamt Görlitz, Martina Weber. Die Einträge kämen überwiegend aus Polen und Osteuropa. Davor wolle sich der Landkreis schützen. Der letzte festgestellte Schweinepestfall war im Juni in Boxberg.
Die Seuche ist für Menschen ungefährlich. Sie kann aber große wirtschaftliche Schäden anrichten. Schweinezüchter sind deshalb angehalten, ihre Höfe entsprechend zu schützen. Sollte ein Fall in einem Betrieb auftreten, muss der gesamte Bestand gekeult werden.
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Knut-Michael Kunoth