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Bombenfund in Cottbus - 1.800 Menschen betroffen -Entschärfung am Dienstag

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Nach dem Fund einer 250 Kilo-Bombe in Cottbus müssen sich am kommenden Dienstag voraussichtlich 1.800 Menschen in Sicherheit bringen. Gegenwärtig würden alle Vorkehrungen für die Entschärfung oder Sprengung getroffen, teilte am Vormittag die Stadtverwaltung mit. Die mit zwei Zündern ausgestattete amerikanische Fliegerbombe war gestern bei Bauarbeiten auf dem Bahngelände zum Vorschein gekommen. Sie sei nicht transportfähig. Die Fundstelle wurde gesichert.

Der Sperrkreis wird  den Bereich zwischen  Bahnwerk und  Teilen der Wilhelm-Külz-Straße und der südlichen Wernerstraße umfassen, außerdem den Hauptbahnhof samt Parkplatz am Wasserturm sowie den Bus-/Straßenbahnhof, die Fürst-Pückler-Passage, die Vetschauer Straße, Calauer Straße, Greifenhainer Straße sowie Finsterwalder Straße und westlich bis Petershainer Straße und weite Teile des Bahngeländes.  

 Die Gebäude in dieser Zone müssen am kommenden Dienstag  ab 08:00 Uhr geräumt. Der Bahnverkehr wird an diesem Tag um 9 Uhr unterbrochen.

Zuletzt war auf der Baustelle des neuen ICE-Instandhaltungswerkes  im November vergangenen Jahres eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt worden.  In Cottbus werden auch  80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges Blindgänger gefunden.  Die Stadt war im Februar 1945 Ziel eines alliierten Bombenangriffs. 435 Flugzeuge flogen damals über die Stadt.  Sie klinkten insgesamt über 1.000 Tonnen Bomben aus.