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Bombe in Cottbus entschärft

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Cottbus kann aufatmen. Die Weltkriegsbombe ist entschärft.  Die  Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben kurz nach 14 Uhr Entwarnung gegeben.  Sie entfernten die beiden Zünder des 250 Kilogramm schweren Blindgängers und sprengten sie.  

Der Sperrkreis wurde aufgehoben. Cottbuser konnten wieder zurück in ihre Wohnungen, Beschäftigte an ihre Arbeit.  Der Bahnverkehr wurde wieder aufgenommen. Rund 1.800 Menschen harrten mehrere Stunden außerhalb des Sperrkreises aus. Gehbehinderte aus einer Seniorenwohnlage wurden in eine Notunterkunft gebracht und sieben Bewohner vorübergehend ins Thiem-Klinikum verlegt. 

 Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war vergangene Woche bei Bauarbeiten auf dem Bahngelände zum Vorschein gekommen.  Zuvor war im November vergangenen Jahres auf der Baustelle des neuen ICE-Instandhaltungswerkes   eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entdeckt worden.  In Cottbus werden auch  80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges Blindgänger gefunden.  Die Stadt war im Februar 1945 Ziel eines alliierten Bombenangriffs. 435 Flugzeuge flogen damals über die Stadt.  Sie klinkten insgesamt über 1.000 Tonnen Bomben aus.