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Bombe in Cottbus gefunden - Evakuierung wird vorbereitet

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Cottbus bereitet sich auf eine Evakuierung vor. Am ehemaligen Spreewaldbahnhof ist eine  Bombe gefunden worden.  Das 50 Kilogramm schwere Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg soll morgen Vormittag entschärft oder kontrolliert gesprengt werden. Mehr als 700 Menschen müssen dafür den 500-Meter-Sperrkreis verlassen. Das Gebiet umfasst den Bereich zwischen Carl-von-Ossietzki-Straße, und Vetschauer Straße bzw. den Bereich westlich der Bahnhofstraße bis Höhe Welzower
Straße.    Die Betroffenen können eine Notunterkunft in der Turnhalle des Ludwig-Leichhardt-Gymnasiums beziehen. Um 9 Uhr wird der Zugverkehr unterbrochen.  

Folgende Maßnahmen sind erforderlich:
 
1.  Ab 08:00 Uhr werden alle im Sperrkreis liegenden Wohnungen und
Gewerberäume evakuiert. Die Anwohner werden aufgefordert ihre
Wohnungen zu verlassen. Das Ordnungsamt der Stadt ist vor Ort und
steht u. a. hilfsbedürftigen Personen zur Seite. Als Aufenthaltsort für
die Evakuierten steht die Turnhalle am Ludwig-Leichhardt-Gymnasium
zur Verfügung. Diese kann fußläufig oder mit der Buslinie 16 erreicht
werden.  
 
2.  Ab 09:00 erfolgt die Evakuierung des Bahnhofs. Ab 09:15 Uhr wird der
Zugverkehr eingestellt. Schienenersatzverkehr wird vom alten
Busbahnhof aus eingerichtet.
 
3.  Der Bahnhofsvorplatz wird ab 09:00 Uhr auch von Bussen und
Straßenbahnen nicht mehr angefahren. Als Ausweichbusbahnhof
steht der alte Busbahnhof zur Verfügung. Busse und Straßenbahnen
fahren – bis auf den Bereich im Sperrkreis - weitgehend planmäßig.  
 
4.  Der fließende Verkehr wird im Sperrkreis eingestellt. Das betrifft die
Güterzufuhrstraße als nördliche Begrenzung und den Bereich
zwischen der Welzower Straße und der Kreuzung Bahnhofstraße /
Stadtring im Süden. Die genauen Angaben sind aus der Karte zu entnehmen. Die
Bahnhofstraße selbst liegt außerhalb des Sperrkreises.