Bombenfund in Cottbus - 3.700 Menschen müssen aus Sperrkreis
Die Vorbereitungen für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Cottbus laufen auf Hochtouren. Am kommenden Montag soll der russische Blindgänger unschädlich gemacht werden – so die Stadtverwaltung. Dafür wird im Umkreis von 300 Metern ein Sperrbereich eingerichtet. 3.700 Menschen müssen ihre Wohnungen und Büros verlassen. Ab 8 Uhr stünden ein Rettungsbus von Feuerwehr, Rettungsdienst und Fahrzeuge von Cottbusverkehr in der Puschkinpromenade bereit, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu einer Notunterkunft zu bringen - hieß es weiter.
Sie können die Notunterkunft in der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums in Anspruch nehmen. Personen, die sich in Quarantäne befinden, sollen getrennt voneinander im Stadthaus betreut werden. Wie lange die Sperrung andauern wird, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden – der Zünder der Bombe befindet sich in einem schlechten Zustand und muss aufwändig entfernt werden.