++ EIL ++

Borkenkäfer frisst sich weiter durch Bautzener Stadtwald

Zuletzt aktualisiert:

Ernst, schwierig, angespannt – so sieht die Stadt  Bautzen den Zustand ihres Waldes. Fast 80 Prozent der Fichtenbestände gelten als geschädigt. Den vom Borkenkäfer verschonten Bäumen droht neue Gefahr. Sie können bei Sturm wie Streichhölzer umkippen. 

Denn sie stehen allein in kleinen Gruppen, haben nur noch wenig Halt, wenn ein Sturm durchfegt.  Ein Großteil des Fichtenbestandes im Bautzener Stadtwald wurde inzwischen abgeholzt. Der Borkenkäfer gibt aber keine Ruhe. Er frisst sich in  angrenzende Bäume. Auch junge Fichten wurden schon befallen. Bautzen muss viel Geld in die Hand nehmen, um seinen Stadtwald umzubauen, d.h. mit klimastabilen Bäumen aufzupflanzen. Drei Hektar  wurden in diesem Jahr aufgeforstet.

Der Stadtwald umfasst zusammen rund 1.300 Hektar. Er erstreckt sich auf mehrere Standorte, so zu, Beispiel auch am Czorneboh.