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Feuer aus in Munitionsvernichtungsanlage - keine Gefahr mehr

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Entwarnung in Munitionsentsorgungsanlage Steinbach bei Rothenburg. Das Feuer am Bunker ist aus. Es bestehe keine Gefahr mehr, sagte uns Kreisbrandmeister Björn Mierisch. „Wir haben das Gelände wieder freigegeben.“

Heute Morgen war an einem Munitionsbunker ein Brand ausgebrochen. Dichter Rauch stieg auf.  Die Einsatzkräfte sahen schon bei der Anfahrt den Feuerschein. Es habe kleinere Explosionen gegeben.Daraufhin wurde ein 300 Meter-Sperrkreis um die Anlage gezogen. Die Mitarbeiter verließen das Gelände

Als keine Explosionen mehr zu hören und keine Flammen mehr zu sehen waren, ließ die Feuerwehr eine Drohne aufsteigen. Die Luftaufnahmen zeigten, dass es nicht mehr brannte. Daraufhin wurde ein Trupp zum Bunker geschickt. Er stellte  fest, dass es nicht im, sondern vor dem Bunker gebrannt hatte. Das Feuer ging von selbst aus. Feuerwehrleute erstickten letzte Flammen mit Sand. Selbstentzündung wird als Brandursache vermutet. Die Polizei schließt vorsätzliche und fahrlässige Brandstiftung aus. Der Schaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

In der Warnapp „Nina“ wurde zunächst vor einer giftigen Rauchwolke gewarnt. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen und Lüftungsanlagen auszuschalten, und zwar in Steinbach, Klein Priebus, Podrosche und Lodenau. Die Warnung wurde um 9.20 Uhr aufgehoben.

 


 

Audio:

Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Kreisbrandmeister Björn Mierisch
Knut-Michael Kunoth